Hast du dich schon mal gefragt, warum manche Haare glänzen wie Seide, während andere einfach nur brechen? Die Antwort liegt oft in einem einzigen, winzigen Baustein: Keratin. Wenn du verstehst, wie dieses Protein funktioniert, hast du den Schlüssel zu deiner absoluten Traummähne in der Hand.
In diesem Guide lassen wir das Fachchinesisch weg (oder erklären es einfach!). Wir zeigen dir genau, was Keratin ist, warum dein Haar danach schreit und wie du es nutzen kannst, um Haarbruch endlich zu stoppen.
Inhaltsverzeichnis: Keratin
- 1. Was ist Keratin & woher kommt es?
- 2. Die Chemie: Aminosäuren & Struktur
- 3. Der Aufbau deiner Haare (Schicht für Schicht)
- 4. Der Haarwachstums-Zyklus im Detail
- 5. Keratin-Killer: Was dein Haar wirklich kaputt macht
- 6. Wie Keratin Glanz & Stärke beeinflusst
- 7. Hydrolysiertes vs. Natürliches Keratin
- 8. Deine neue Keratin-Pflege-Routine
- 9. Häufige Fragen (FAQ)
Was ist Keratin & woher kommt das Haarprotein?

Stell dir Keratin wie die Ziegelsteine eines Hauses vor: Es ist ein super stabiles Eiweiß, aus dem deine Haare, Nägel und die oberste Schicht deiner Haut zu einem großen Teil bestehen. Keratin kann aus verschiedenen Quellen stammen – nicht nur aus menschlichem Haar, sondern auch aus tierischen Quellen, zum Beispiel aus Schafwolle oder Alpakawolle. Deine Haare bestehen übrigens zu einem sehr großen Teil aus Keratin (fast 80%).
Keratin ist im Körper wie ein “Schutz- und Stabilitätsstoff”. Du findest es nicht nur in Haaren, Nägeln und Haut, sondern bei Tieren auch in Krallen, Hufen, Hörnern, Schnäbeln und Federn. In deiner Haut bildet Keratin die oberste Schutzschicht. Diese Schicht hilft, die Haut vor Reibung und kleinen Verletzungen zu schützen, hält Schadstoffe eher draußen und sorgt dafür, dass die Haut nicht so schnell austrocknet. Kurz gesagt: Keratin gibt Struktur, schützt und hält alles “in Form”.
Wie gesund deine Haare, Haut und Nägel aussehen, hängt stark davon ab, wie gut diese Keratin-Struktur ist. Wenn Keratin “gut aufgebaut” ist, wirken Haare oft glatter, stabiler und glänzender – und Nägel brechen weniger schnell. Deshalb spielt Keratin in der Pflege eine große Rolle – für Frauen, Männer, eigentlich für alle, die Wert auf ein gepflegtes Aussehen legen.
Ohne diese “Ziegelsteine” würde dein Haar einfach in sich zusammenfallen. Es wäre gummiartig, brüchig und würde keinen Glanz reflektieren. Aber Keratin ist nicht gleich Keratin. Hier ist der Unterschied:
| Keratin-Typ | Vorteil |
|---|---|
| Tierisches Keratin | Ist dem menschlichen Haar am ähnlichsten. Es stärkt extrem effektiv. |
| Pflanzliches Keratin | Gewonnen aus Weizen, Mais oder Soja. Perfekt für Veganer und sehr gut verträglich. |
| Synthetisches Keratin | Im Labor hergestellt. Super für Allergiker, da es sehr rein ist. |
Keratin Chemie: Aminosäuren & Haarstruktur

Okay, kurzer Ausflug in die Chemie-Klasse (versprochen, es bleibt einfach!). Dein Keratin besteht aus 18 verschiedenen Aminosäuren. Das sind die winzigen Bauteile, die das Protein bilden. Die Bildung und Regeneration der Keratinstrukturen erfolgt durch spezialisierte Zellen, die in Haaren, Nägeln und Haut für Schutz und Erneuerung sorgen.
Die wichtigste davon heißt Cystein. Sie macht etwa 17,5% deines Haares aus. Warum ist sie so wichtig? Weil Cystein Schwefel enthält – und dieser Schwefel hilft dabei, winzige “Verbindungen” zu bilden, die man Disulfidbrücken nennt. Diese Brücken sind wie der Superkleber im Haar: Sie halten die Keratin-Stränge fest zusammen und machen das Haar stark, formstabil und belastbar.
Keratin ist generell ziemlich robust. Es wird nicht so leicht “zerlegt” und hält einiges aus. Im Haar liegen die Keratin-Bausteine außerdem nicht chaotisch herum, sondern sie sind wie Fäden, die sich zu Bündeln zusammenschließen – ungefähr so wie bei einem Seil: Viele dünne Fasern zusammen ergeben etwas richtig Starkes. Je besser diese Bündel zusammenhalten, desto fester, elastischer und widerstandsfähiger wirkt dein Haar im Alltag (z. B. beim Bürsten, Styling oder Reibung an Kleidung).
Keratin sorgt also dafür, dass dein Haar sich dehnen kann, ohne direkt zu brechen, und dass es insgesamt weniger anfällig ist. Wenn die Keratin-Struktur beschädigt ist (z. B. durch Hitze, Blondierung, aggressive Chemie oder viel Reibung), verliert das Haar schneller seine Stabilität. Produkte mit Keratin können in die Tiefe der Haarfaser eindringen, um das Haar von innen zu stärken und seine Rolle als Schutz- und Strukturprotein optimal zu erfüllen.
Disulfidbrücken: Der "Superkleber"
Denk an Disulfidbrücken wie an superstarke Leitern, die die einzelnen Keratin-Fasern fest miteinander verbinden. Sie geben dem Haar seine Form und Zugfestigkeit. Außerdem schützen diese Brücken das Haar vor äußeren Einflüssen und tragen so dazu bei, die Struktur und Widerstandsfähigkeit zu erhalten.
- Intakte Brücken: Dein Haar ist elastisch. Du ziehst daran, es springt zurück.
- Kaputte Brücken: Dein Haar reißt beim Bürsten ab oder wird “gummiartig” wenn es nass ist.
Unser Sins ‘n Lashes Haarserum (mit Peptiden) zielt genau darauf ab, diese Strukturen zu unterstützen.
Der Aufbau der Haare: Keratin Schicht für Schicht

Dein Haar ist nicht einfach ein massiver Block. Es ist aufgebaut wie ein gut isoliertes Kabel mit drei Hauptschichten, die jeweils einen eigenen Bereich der Haarstruktur darstellen:
- Die Kutikula (Schuppenschicht): Das ist die äußerste Schicht. Sie besteht aus kleinen Keratin-Schuppen, die wie Dachziegel übereinander liegen. Diese Schicht schützt alles, was darunter ist. Ein gutes Haarserum kann dabei helfen, die Oberfläche glatter wirken zu lassen – das Haar fühlt sich weicher an und sieht glänzender aus.
- Der Cortex (Faserschicht): Hier steckt das meiste Keratin – und auch die Farbstoffe, die deine Haarfarbe bestimmen. Diese Schicht gibt deinem Haar seine Stärke und Elastizität. Viele Schäden passieren genau hier, zum Beispiel durch Hitze, Blondieren, Färben, Reibung und aggressives Bürsten. Pflegeprodukte können das Haar nicht “wie neu bauen”, aber sie können helfen, die Haarfaser zu schützen, sie glatter wirken zu lassen und kleine Schäden optisch zu kaschieren – besonders in den Längen.
- Die Medulla (Markkanal): Das ist der innere “Kern”. Bei sehr feinem Haar ist er manchmal kaum vorhanden oder fehlt ganz.
Warum Längen und Spitzen extra Pflege brauchen
Längen und Spitzen sind der älteste Teil deiner Haare – sie haben schon am meisten Alltag, Hitze und Styling abbekommen. Deshalb sind sie schneller trocken, splissig oder brüchig.
Produkte, die speziell dafür gemacht sind, helfen dabei, Spliss vorzubeugen, die Haare geschmeidiger zu halten und sie besser vor neuen Schäden zu schützen.
Der Haarwachstums-Zyklus & Keratin
Dein Haar wächst nicht permanent im gleichen Tempo. Es durchläuft einen Zyklus, der einem Jahreszeitenwechsel ähnelt. Zu verstehen, in welcher Phase dein Haar gerade ist, ist der Schlüssel gegen Haarausfall.
| Phase | Dauer | Was passiert hier? |
|---|---|---|
| 1. Anagen (Wachstum) | 2-6 Jahre | Vollgas! Keratin wird produziert, das Haar wird länger. Wir wollen diese Phase maximieren (z.B. durch Wimpernserum oder Haarserum). Seren und bestimmte Wirkstoffe können das Haarwachstum unterstützen und die Gesundheit der Haarfollikel fördern. |
| 2. Katagen (Übergang) | 2-3 Wochen | Der Follikel schrumpft, die Produktion stoppt kurz. |
| 3. Telogen (Ruhe) | 2-3 Monate | Das Haar ruht sich aus. Es fällt noch nicht aus, wächst aber auch nicht mehr. |
| 4. Exogen (Ausfall) | Variabel | Das alte Haar fällt aus, um Platz für ein neues zu machen. Völlig natürlich! |
Keratin-Mangel & Haarschäden: Ursachen
Gute Haarpflege hilft deinem Haar, stark und gesund zu bleiben. Sie schützt vor Dingen, die Haare im Alltag strapazieren, zum Beispiel Hitze, Sonne, Reibung und ungeeignete Pflege. Viele Produkte legen sich wie ein dünner Schutzfilm um das Haar, glätten die Oberfläche und helfen, dass das Haar weniger schnell austrocknet oder bricht.
Trotzdem fragen sich viele: Warum habe ich Spliss, obwohl ich meine Haare pflege? Weil Keratin zwar sehr robust ist, aber nicht unzerstörbar. Jeden Tag wirken kleine Belastungen auf dein Haar ein, etwa Föhnen, Glätten, häufiges Bürsten, UV-Strahlung, Chlorwasser, trockene Luft oder Umweltbelastung. Mit der Zeit wird die Haaroberfläche rauer, die Längen werden empfindlicher und die Spitzen fransen aus. So entsteht Spliss, selbst wenn du “eigentlich alles richtig machst”.
Jetzt kommt der wichtigste Teil: Hier sind die größten Feinde deiner Haarstruktur:
1. Hitzestyling (Der Endgegner)
Hitze über 175°C ist kritisch. Ab dieser Temperatur beginnt das Keratin zu denaturieren (es schmilzt innerlich). Die Wasserstoffbrücken brechen auf, und das Haar verliert seine Form. Professionelle Keratinbehandlungen bestehen aus mehreren Schritten, darunter das Föhnen und Glätten der Haare. Der Föhn ist dabei ein wichtiger Bestandteil, da er hilft, das Haar zu glätten und ihm einen langanhaltenden Glanz zu verleihen.
2. Chemische Keulen
Blondieren und Dauerwellen funktionieren nur, weil sie die Disulfidbrücken gewaltsam aufbrechen. Das ist Stress pur für dein Haar. Ohne anschließende Protein-Kur bleibt das Haar strohig.
3. Umwelt & Sommer
Sonne ist im Sommer einer der größten Stressfaktoren für deine Haare. UV-Strahlen können die Haarfarbe schneller verblassen lassen und gleichzeitig die äußere Schicht des Haares angreifen. Diese Schuppenschicht ist wie ein Schutzmantel: Wenn sie rau wird oder “aufgeht”, verliert das Haar schneller Glanz, fühlt sich trocken an und wird leichter brüchig.
Auch Wasser kann im Sommer zum Problem werden. Chlorwasser kann das Haar zusätzlich austrocknen und die Oberfläche stumpf wirken lassen. Salzwasser zieht Feuchtigkeit aus dem Haar und macht es oft rauer, vor allem in den Längen und Spitzen.
Das Ergebnis ist häufig: mehr Frizz, weniger Geschmeidigkeit und ein höheres Risiko für Spliss.
4. Ernährungsmängel
Dein Haar braucht “Futter”. Ein Mangel an Eisen, Biotin oder Proteinen führt dazu, dass dein Körper bei der Keratin-Produktion spart. Der individuelle Bedarf an Nährstoffen ist entscheidend für die Gesundheit und Kraft deiner Haare. Mit zunehmendem Alter nimmt die Keratin-Produktion ab, was die Haarstruktur und Widerstandsfähigkeit zusätzlich beeinflussen kann.
Das Ergebnis: Dünnes, kraftloses Haar.
Viele denken bei ‘Haarpflege’ nur an Shampoo und Serum, aber der wichtigste Teil passiert oft von innen. Und ja: Das betrifft nicht nur dein Kopfhaar. Wimpern bestehen aus dem gleichen Grundmaterial wie Haare, deshalb passen die Ernährungstipps aus diesem Artikel auch 1:1 für dein Haar am Kopf: Ernährungstipps für gesunde und lange Wimpern.
Wie Keratin Haarglanz & Stärke beeinflusst
Die Qualität deines Keratins bestimmt direkt, wie dein Haar aussieht und wie gesund es ist. Keratin spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit, Festigkeit und Widerstandsfähigkeit deiner Haare. Zu den wichtigsten Vorteile von Keratin zählen die Revitalisierung des Haares in der Tiefe, die Zunahme an Glanz und Geschmeidigkeit sowie die Stärkung der Haarstruktur. Durch die tiefenwirksame Pflege wird das Haar von innen heraus gekräftigt, was zu mehr Kraft, Festigkeit und Elastizität führt. Außerdem hilft Keratin, das Auftreten von Spliss zu verringern und sorgt so für langanhaltende Geschmeidigkeit und Widerstandsfähigkeit.
- Glanz: Kommt von einer intakten Keratin-Oberfläche, die Licht reflektiert.
- Elastizität: Kommt von stabilen Disulfidbrücken im Inneren.
- Dicke: Hängt von der Proteindichte im Cortex ab.
- Farbkraft: Eine gesunde Kutikula schützt die Pigmente vor dem Verblassen.
Tipp: Lies dazu auch unseren Artikel über Haarwachstum Haaröl, um zu verstehen, wie du deine Längen und Spitzen pflegen kannst, ohne sie zu beschweren:
Hydrolysiertes Keratin vs. Natürliches Keratin im Vergleich
Vielleicht hast du auf Shampoo-Flaschen schon mal “Hydrolysiertes Keratin” gelesen. Ist das besser? Anders?
Normales Keratin besteht aus riesigen Molekülen. Würdest du es einfach auf dein Haar schmieren, wäre es zu groß, um einzudringen. Es würde einfach abrutschen. Deshalb nutzen Wissenschaftler hydrolysiertes Keratin. Das bedeutet, das Protein wurde in winzige Teile (Peptide) zerlegt. Diese sind klein genug, um tief in den Haarschaft einzudringen und Lücken von innen zu füllen. Studien zeigen: Solche Peptide können die Feuchtigkeit im Haar um bis zu 19% steigern und den Wasser-Verlust um 30% reduzieren!
Innovative Formeln in Keratin-Shampoos und Conditionern sind für alle Haartypen geeignet und stärken das Haar auf besondere Weise, indem sie es weicher und glatter machen. Die Auswahl an Keratin-Produkten ist vielfältig und deckt verschiedene Bereiche der Haarpflege ab, sodass für jeden Bedarf das passende Produkt zur Verfügung steht.
Deine neue Keratin-Haarpflege-Routine
Du musst kein Chemiker sein, um das Beste aus deinem Haar herauszuholen. Hochwertige Haarseren und hochwertiges Haaröl sind echte Must Haves in jeder Pflegeroutine, da sie für alle Haartypen geeignet sind und vielfältige Funktionen erfüllen – von intensiver Feuchtigkeitsspendung über Glanzsteigerung bis hin zum Schutz der Längen und Spitzen. Diese Produkte sind mit wertvollen Ölen und Wirkstoffen angereichert, die tief in die Haarfaser eindringen, die Geschmeidigkeit fördern, das Glätten der Haarstruktur unterstützen und die Kraft sowie Gesundheit deiner Haare stärken. Besonders im Bereich der Haarpflege sind Haarseren unverzichtbar, um den individuellen Bedarf deines Haartyps zu decken und gezielt auf die Bedürfnisse von Längen und Spitzen einzugehen. Sie können helfen, Spliss bis zu 90 % zu reduzieren und sorgen für ein kräftiges, geschmeidiges und glänzendes Ergebnis.
Für die richtige Anwendung solltest du Haarseren sparsam dosieren und je nach Bedarf im nassen, handtuchtrockenen oder trockenen Haar verteilen. So beschwerst du das Haar nicht und erzielst optimale Pflegeeffekte. Achte darauf, die Produkte gezielt auf die Längen und Spitzen aufzutragen, um diese Bereiche besonders zu schützen und zu reparieren. Damit dein Haarserum nicht beschwert und du maximale Ergebnisse bekommst, nutze unseren Haarwachstum Serum Guide.
Hier ist ein einfacher Plan, wie du deine Keratin-Struktur schützt und reparierst:
Schritt 1: Sanft reinigen (Das Mikrobiom schützen)
Nutze milde Shampoos. Aggressive Reiniger waschen den natürlichen Talg weg, der dein Keratin geschmeidig hält und das Kopfhaut-Mikrobiom schützt.
Schritt 2: Die Power-Wirkstoffe nutzen
Achte in deinen Produkten auf diese Inhaltsstoffe, sie sind die besten Freunde von Keratin:
- Biotin (Vitamin B7): Der Motor für den Aminosäure-Stoffwechsel.
- Peptide: Die Bausteine für Reparatur.
- Panthenol (Provitamin B5): Ein Feuchtigkeits-Magnet, der das Haar dicker macht.
Haarseren und andere Haarprodukte sind oft mit hochwertigen Wirkstoffen und pflegenden Ölen angereichert, die gezielt auf die Bedürfnisse aller Haartypen eingehen und in verschiedenen Bereichen der Haarpflege eingesetzt werden können. Diese Produkte bieten eine umfassende Pflege und sind für alle geeignet, unabhängig von Haartyp oder Haarstruktur.
Schritt 3: Versiegeln & Schützen
Nach dem Waschen sind die Schuppen oft leicht geöffnet. Ein kaltes Abspülen oder ein Leave-In-Produkt hilft, die Schuppenschicht wieder zu schließen. Spezielle Haarseren-Produkte wurden gezielt für den Bereich der Haaroberfläche und die Pflege der Haarlängen entwickelt. Sie umhüllen die Haarfaser, glätten feine Haarrisse, erhöhen die Geschmeidigkeit und schützen sowohl die Längen als auch die Spitzen vor äußeren Einflüssen. Diese Produkte unterstützen das Glätten der Haarstruktur und sorgen für ein gesundes, glänzendes Haarbild. Und ganz wichtig: Nie ohne Hitzeschutz föhnen!
FAQ: Häufige Fragen zu Keratin & Haarpflege
Kann man Haare mit Keratin "überpflegen"?
Ja, das nennt man "Protein Overload". Wenn du zu viel Keratin und zu wenig Feuchtigkeit gibst, wird das Haar hart und strohig. Die Balance zwischen Protein und Feuchtigkeit ist entscheidend!
Hilft Keratin gegen Haarausfall?
Indirekt ja. Keratin macht das Haar bruchsicherer. Weniger Haarbruch bedeutet optisch volleres Haar. Für den Haarwuchs an der Wurzel brauchst du aber eher Vitamine und Peptide, wie sie in unserem Haarserum enthalten sind.
Wenn es dir speziell um Haarausfall geht, ist auch Rosmarinöl ein spannendes Thema: In unserem Artikel über Rosmarinöl für Haarwachstum erklären wir, warum Rosmarin in Studien oft im Zusammenhang mit Minoxidil diskutiert wird und wie du es sinnvoll in deine Routine einbaust.
Sind Keratin-Glättungen beim Friseur schädlich?
Das kann passieren. Viele sogenannte “Keratin-Glättungen” arbeiten mit Chemie, die beim Erhitzen die Haarstruktur dauerhaft verändert. Kritisch wird es vor allem, wenn dabei Formaldehyd entsteht oder freigesetzt wird, denn das kann Augen, Haut und Atemwege reizen und gilt als gesundheitlich bedenklich.
In Europa ist Formaldehyd in Kosmetikprodukten als Inhaltsstoff verboten. Trotzdem tauchen vereinzelt Glättungsprodukte auf, die Formaldehyd direkt enthalten oder über andere Stoffe wieder freisetzen können, besonders beim Föhnen und Glätten.
Wenn du eine Behandlung machen willst, frag im Salon konkret nach einer schriftlichen Produktliste (INCI) und achte auf Begriffe wie “Formaldehyde”, “Methylene Glycol” oder “Methanediol”. Wähle nur Behandlungen, die klar als formaldehydfrei deklariert sind, und achte auf gute Lüftung im Salon.
Wissenschaftliche Quellen & Referenzen
Transparenz ist uns wichtig. Dieser Artikel basiert auf folgenden Studien:
- Rogers, M. A., Langbein, L., Praetzel-Wunder, S., Winter, H., & Schweizer, J. (2006). Human hair keratin-associated proteins (KAPs). International Review of Cytology, 251, 209-263.
- Barba, C., Méndez, S., Roddick-Lanzilotta, A., Kelly, R., Parra, J. L., & Coderch, L. (2008). Cosmetic effectiveness of topically applied hydrolysed keratin peptides and lipids derived from wool. Skin Research and Technology, 14(2), 243-248.
- Kelly, R., Gu, J., Lim, J., Lati, E., & Manna, V. (2024). Effect of keraGEN IV keratin oral supplementation on hair, skin, and nail attributes. HealthMED, 18(2), 35-45.
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