Rosmarinöl für die Haare ist kein Mythos: Eine klinische Studie aus dem Jahr 2015 zeigte, dass Rosmarinöl genauso gut gegen erblich bedingten Haarausfall wirkt wie das Medikament Minoxidil – und dabei weniger Nebenwirkungen verursacht. Das Öl kommt aus den Blättern des Rosmarinstrauchs und regt die Durchblutung der Kopfhaut an, stärkt die Haarwurzeln und schützt sie vor Entzündungen. Wichtig zu wissen: Sichtbare Ergebnisse brauchen mindestens 4–6 Monate regelmäßige Anwendung. Wer also Geduld mitbringt und das Öl richtig anwendet, kann damit tatsächlich etwas für sein Haarwachstum tun.

Das wirst du in diesem Artikel lernen:

  • Warum Rosmarinöl das Haarwachstum ankurbeln kann – und was die Forschung dazu sagt
  • Wie du es richtig anwendest (mit Schritt-für-Schritt-Anleitung)
  • Welche 3 Mythen du sofort vergessen kannst
  • Welche Trägeröle am besten passen
  • Wann du realistisch erste Ergebnisse erwarten kannst

Was ist Rosmarinöl – und warum interessiert es die Wissenschaft?

Rosmarinöl ist ein sogenanntes ätherisches Öl – das bedeutet: Es wird durch Dampfdestillation aus den Blättern des Rosmarinstrauchs gewonnen. Das klingt komplizierter als es ist. Stell dir vor, du kochst Rosmarin aus, fängst den Dampf auf und kondensierst ihn – dabei entsteht dieses konzentrierte Öl, das so intensiv riecht und so viele aktive Inhaltsstoffe enthält.

Der Rosmarinstrauch (Rosmarinus officinalis) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird dort seit Jahrhunderten in der Volksmedizin genutzt – auch für die Haarpflege. Was früher reine Erfahrungsmedizin war, wird heute in Labors und klinischen Studien untersucht. Das Ergebnis: Einige der Versprechen halten tatsächlich einer wissenschaftlichen Prüfung stand, was für ein „Hausmittel" ungewöhnlich ist. Für einen breiteren Überblick über natürliche Haarpflege-Wirkstoffe empfehlen wir unseren Artikel über Nahrung für gesunde Wimpern.


Welche Inhaltsstoffe machen Rosmarinöl so besonders?

Rosmarinöl wirkt nicht durch einen einzelnen Stoff, sondern durch ein Zusammenspiel mehrerer Inhaltsstoffe. Hier sind die wichtigsten – und was sie in deiner Kopfhaut tun:

  • 1,8-Cineol (Eucalyptol): Dieser Stoff erweitert die kleinen Blutgefäße in der Kopfhaut. Mehr Blutfluss = mehr Sauerstoff und Nährstoffe erreichen die Haarwurzel. Genau das brauchen Haarfollikel, um aktiv zu wachsen.
  • α-Pinen und Kampfer: Sie fördern ebenfalls die Durchblutung und sind dafür verantwortlich, dass du beim Einmassieren ein leichtes Kribbeln spürst – ein gutes Zeichen, dass das Öl wirkt.
  • Rosmarinsäure: Ein starker Entzündungshemmer und Antioxidans. Sie schützt die Kopfhaut vor oxidativem Stress – also vor Schäden, die durch Umweltverschmutzung, UV-Strahlen und Stress entstehen. Laut einer Übersichtsarbeit zu antioxidativen Pflanzenstoffen bei Haarerkrankungen (NCBI) kann oxidativer Stress die Haarfollikel dauerhaft schädigen.
  • Carnosolsäure und Ursolsäure: Diese Stoffe können laut Zellkulturstudien ein bestimmtes Enzym bremsen – die sogenannte 5-α-Reduktase. Dieses Enzym produziert DHT, ein Hormon, das bei genetisch bedingtem Haarausfall die Haarfollikel schrumpfen lässt. Weniger DHT = weniger Miniaturisierung der Follikel.

Zusammen unterstützen diese Stoffe das Haarwachstum auf drei Ebenen: Sie verbessern die Nährstoffversorgung, schützen vor Entzündungen und können hormonal bedingten Haarverlust bremsen.


Volksmedizin trifft Wissenschaft: Was haben unsere Großmütter gewusst?

In der Volksmedizin wurde Rosmarinöl schon seit Jahrhunderten für die Haarpflege eingesetzt – als Tinktur, bei Kopfmassagen oder als Zusatz in Hausmitteln gegen Schuppen. Haare sind mehr als nur ein optisches Merkmal: Sie sind ein wichtiger Teil unserer Identität. Kein Wunder also, dass Menschen schon immer nach Wegen gesucht haben, sie zu pflegen und zu erhalten.

Was unsere Großmütter auf Basis von Erfahrung taten, lässt sich heute biochemisch erklären. Besonders spannend: Die Mechanismen, die man damals nur vermutete – etwa die Verbesserung der Durchblutung – können heute im Labor gemessen werden. Das macht Rosmarinöl zu einem seltenen Fall, bei dem traditionelles Wissen und moderne Forschung Hand in Hand gehen.


Wirkt Rosmarinöl wirklich? Das sagen die Studien

Viele Produkte und Hausmittel versprechen schnelles Haarwachstum – ohne dass es dafür echte Belege gibt. Bei Rosmarinöl ist das anders. Hier gibt es tatsächlich klinische Forschung, die du kennen solltest.

Die Minoxidil-Studie von 2015: Ein Wendepunkt

Die wichtigste Untersuchung zu diesem Thema stammt von Panahi und Kollegen (2015). In dieser randomisierten klinischen Studie zu Rosmarinöl vs. 2% Minoxidil (PubMed) wurden 100 Personen mit erblich bedingtem Haarausfall in zwei Gruppen aufgeteilt:

  • Gruppe 1 verwendete Rosmarinöl zweimal täglich auf der Kopfhaut
  • Gruppe 2 verwendete 2% Minoxidil – das am häufigsten eingesetzte Haarwachstumsmittel weltweit

Nach 6 Monaten zeigten beide Gruppen einen signifikanten Haarwuchs. Die Forscher fanden keinen statistisch relevanten Unterschied zwischen den beiden Behandlungen. Kurz gesagt: Rosmarinöl war so wirksam wie das Medikament.

Noch interessanter für viele Frauen: Die Rosmarinöl-Gruppe hatte deutlich seltener Juckreiz als die Minoxidil-Gruppe. Das macht Rosmarinöl besonders attraktiv für Menschen mit empfindlicher Kopfhaut.

Neuere Studien bestätigen die Wirkung

Eine weitere randomisierte Studie aus dem Jahr 2024 untersuchte, was passiert, wenn Rosmarinöl mit anderen natürlichen Ölen kombiniert wird. Die Ergebnisse nach 90 Tagen:

Kombination Studiendauer Ergebnisse
Rosmarin + Lavendel 90 Tage Wachstumsrate stieg um ca. 57 %
Rosmarin + Rizinusöl 90 Tage Signifikante Verbesserung bei Dichte und Dicke
Kokosöl (Kontrolle) 90 Tage Keine signifikanten Veränderungen

Das zeigt: Rosmarinöl allein wirkt, aber in der richtigen Kombination kann die Wirkung noch verstärkt werden. Reines Kokosöl hingegen – oft als Hausmittel empfohlen – zeigte keine messbaren Effekte auf das Haarwachstum.

Was die Forschung noch nicht beantwortet

Ehrlichkeit ist uns bei Sins 'n Lashes wichtig: Die aktuelle Studienlage ist vielversprechend, aber nicht lückenlos. Folgende Einschränkungen solltest du kennen:

  • Die meisten Studien umfassen relativ kleine Gruppen (50–100 Personen)
  • Langzeitdaten über mehr als 6 Monate fehlen noch weitgehend
  • Studien mit Frauen verschiedener Haartypen und ethnischer Herkunft sind selten
  • Die Qualität und der Wirkstoffgehalt variieren je nach Produkt stark

Rosmarinöl ist kein Allheilmittel. Aber die wissenschaftliche Basis ist deutlich solider als bei den meisten anderen Hausmitteln – und das zählt. Wenn du wissen möchtest, warum manche Pflegeprodukte gar nicht halten, was sie versprechen, lies unseren Artikel über was Haarserum wirklich ist.


Warum fallen Haare überhaupt aus? Die häufigsten Ursachen

Bevor du mit Rosmarinöl anfängst, lohnt es sich zu verstehen, warum Haare ausfallen. Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall – und je nach Ursache wirken unterschiedliche Maßnahmen besser oder schlechter.

Die häufigsten Auslöser sind laut der Cleveland Clinic zu Haarausfall-Ursachen:

Erbliche Veranlagung (androgenetische Alopezie): Der häufigste Typ. Das Hormon DHT lässt die Haarfollikel im Laufe der Zeit kleiner werden. Genau hier setzt Rosmarinöl an.

Nährstoffmangel: Wer zu wenig Biotin, Eisen, Zink oder Vitamin D bekommt, riskiert dünneres Haar. Das Haar wächst durchschnittlich nur 1–1,5 cm pro Monat – bei Mangelversorgung noch weniger.

Stress und Telogen-Effluvium: Nach starkem Stress oder Krankheiten kann das Haar scharenweise ausfallen. Laut der Mayo Clinic ist dieses sogenannte „Telogen-Effluvium“ häufiger als gedacht und meist reversibel.

Hormonelle Veränderungen: Schwangerschaft, Wechseljahre oder Schilddrüsenprobleme können das Haarwachstum stark beeinflussen. Gerade in solchen Phasen können gezielt eingesetzte Haarwachstums-Seren dabei helfen, die Haarwurzeln zu stimulieren und den natürlichen Wachstumszyklus zu unterstützen.

Falsche Pflege: Zu viel Hitze, aggressive Shampoos oder mechanischer Stress (z. B. zu enge Zöpfe) schädigen die Haarstruktur langfristig.

Rosmarinöl kann bei hormonell und durchblutungsbedingt ausgelösten Formen des Haarausfalls helfen. Bei starkem Haarausfall durch Schilddrüsenprobleme oder schwere Nährstoffmängel solltest du zusätzlich ärztlichen Rat einholen.


Wie wendest du Rosmarinöl richtig an?

Eine Frau im Profil streicht sich durch die braunen Haare und zeigt ihren gepflegten Haaransatz. Visuelles Beispiel für den Effekt von Rosmarinöl auf das Haarwachstum und eine gesunde Kopfhaut.

Die beste Wirkung entfaltet Rosmarinöl nur dann, wenn du es korrekt anwendest. Das klingt banal, ist es aber nicht: Viele machen Fehler bei der Verdünnung oder der Häufigkeit – und wundern sich dann, dass nichts passiert (oder dass die Kopfhaut reagiert).

Das Wichtigste zuerst: Ätherisches Rosmarinöl darf niemals pur auf die Haut aufgetragen werden. Es ist so konzentriert, dass es Reizungen, Rötungen oder sogar Entzündungen verursachen kann. Immer erst mit einem sogenannten Trägeröl verdünnen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Verdünnen: Mische 2–3 Tropfen Rosmarinöl mit einem Esslöffel Trägeröl (z. B. Jojobaöl oder Mandelöl). Das ergibt eine Konzentration von ca. 1–2 % – ideal für die regelmäßige Anwendung.
  2. Auftragen: Trage die Mischung mit den Fingerspitzen direkt auf die Kopfhaut auf – nicht auf die Längen.
  3. Einmassieren: Massiere sanft 2–5 Minuten ein. Diese Massage fördert zusätzlich die Durchblutung und hilft dem Öl, tiefer einzuziehen.
  4. Einwirken lassen: Mindestens 30–60 Minuten einwirken lassen. Wer es gut verträgt, kann das Öl auch über Nacht drauflassen und morgens mit einem milden Shampoo auswaschen.
  5. Häufigkeit: Starte mit 2–3 Mal pro Woche. Wenn deine Kopfhaut gut reagiert, kannst du auf tägliche Anwendung steigern.

⚠️ Patch-Test nicht vergessen: Trage vor der ersten Anwendung eine kleine Menge der verdünnten Mischung auf deine Innenseite des Unterarms auf. Warte 24 Stunden. Wenn keine Rötung, kein Juckreiz oder Brennen auftritt, kannst du loslegen.

Welches Trägeröl passt zu dir?

Die Wahl des Trägeröls beeinflusst, wie gut das Rosmarinöl auf deiner Kopfhaut wirkt und wie sich deine Haare danach anfühlen. Hier ein schneller Überblick:

Trägeröl Eigenschaften Geeignet für Achtung
Jojobaöl Sehr leicht, ähnelt dem natürlichen Hautfett Alle Haartypen, auch fettige Kopfhaut Etwas teurer
Kokosöl Pflegend, zieht tief ein Trockenes, strapaziertes Haar Kann Poren verstopfen
Arganöl Reich an Fettsäuren, nährend Krauses, dickes Haar Kann Haar beschweren
Süßes Mandelöl Mild, sehr gut verträglich Empfindliche Kopfhaut Bei Nussallergie meiden

Wenn du dir unsicher bist, fang mit Jojobaöl an – es ist das universellste Trägeröl und passt zu fast jedem Haartyp. Das Sins 'n Lashes Hair Oil vereint mehrere dieser pflegenden Öle in einer speziell für strapaziertes Haar abgestimmten Formel – praktisch, wenn du dir das Mischen sparen möchtest.


Rosmarinöl in die tägliche Haarpflege integrieren – so geht's

Rosmarinöl muss nicht umständlich sein. Es lässt sich auf verschiedene Arten in eine bestehende Routine einbauen:

  • Als Kopfhautpflege-Öl: Die klassische Methode, wie oben beschrieben. Vor dem Haarewaschen auftragen und einwirken lassen.
  • Im Shampoo: Gib 2–3 Tropfen reines Rosmarinöl direkt in deine Portion Shampoo in der Handfläche – nicht in die ganze Flasche, da sich die Konzentration sonst schlecht kontrollieren lässt.
  • Als Haarkur-Zusatz: Mische Rosmarinöl unter eine fertige Haarkur für eine extra Portion Pflege.
  • Als Leave-in (schwach verdünnt): Bei einer Konzentration von maximal 1 % kann das Öl auch im Haar verbleiben. Achte darauf, dass dein Haar nicht überfettet wirkt.

Für optimale Ergebnisse empfiehlt das Sins 'n Lashes Team: Kombiniere die Ölmassage mit einem speziellen Hair Serum, das gezielt auf die Haarwurzel wirkt. Während das Öl die Durchblutung ankurbelt, liefert ein Serum mit aktiven Wirkstoffen zusätzliche Pflege direkt in den Follikel. 


3 Mythen über Rosmarinöl, die du vergessen kannst

Rund um Rosmarinöl kursieren im Internet viele Behauptungen. Einige davon klingen verlockend – sind aber falsch. Hier räumen wir mit den drei häufigsten Irrtümern auf.

Mythos 1: „Mehr hilft mehr"

Das stimmt nicht. Eine höhere Konzentration oder tägliche Überanwendung führt nicht zu schnellerem Haarwachstum – im Gegenteil. Zu viel unverdünntes ätherisches Öl kann laut toxikologischen Daten zu ätherischen Ölen (NCBI):

  • Kontaktallergien und Hautausschläge auslösen
  • Entzündungen auf der Kopfhaut verursachen
  • Die Haarfollikel stressen und vorübergehenden Haarverlust begünstigen

Die Regel lautet: 1–2 % Konzentration, konsequent über mehrere Monate. Regelmäßigkeit schlägt Intensität.

Mythos 2: „Sofortige Ergebnisse sind möglich"

Das Haarwachstum folgt einem natürlichen Zyklus, den du nicht beschleunigen kannst. Die wichtige Panahi-Studie zeigte nach 3 Monaten noch keine signifikanten Unterschiede – erst nach 6 Monaten waren die Verbesserungen messbar. Das hat einen biologischen Grund:

  • Die Wachstumsphase eines Haars (Anagen) dauert 2–6 Jahre
  • Neue Haare brauchen Zeit, um sichtbar aus der Kopfhaut zu wachsen
  • Bestehende Haare müssen erst ihren natürlichen Zyklus durchlaufen

Realistische Erwartung: Erste kleine Verbesserungen nach 4–6 Monaten, deutlichere Ergebnisse nach 6–12 Monaten konsequenter Anwendung.

Mythos 3: „Alle ätherischen Öle sind gleich wirksam"

Nein – Rosmarinöl hat eine einzigartige Kombination aus Inhaltsstoffen, die in dieser Form in anderen Ölen nicht vorkommt. Vor allem Carnosolsäure und Rosmarinsäure, die das haarausfallauslösende Enzym DHT bremsen können, sind spezifisch für Rosmarin. Pfefferminze oder Teebaum haben andere Vorteile – aber Healthlines Übersicht zu ätherischen Ölen für Haar zeigt klar: Die Studienlage für Rosmarinöl ist deutlich stärker als für andere pflanzliche Öle.


Rosmarinöl vs. andere Hausmittel: Ein ehrlicher Vergleich

Methode Wissenschaftliche Belege Typische Wirkdauer Risiken
Rosmarinöl Gut (RCT vs. Minoxidil) 4–6 Monate Gering bei richtiger Verdünnung
Rizinusöl Sehr schwach (keine RCT) Keine verlässliche Angabe Kann Haare verkleben
Koffein-Shampoo Moderat (In-vitro-Studien) Unklar Gering
Zwiebelwasser Wenig (kleine Studien) 3+ Monate Reizung, Geruch
Minoxidil 2 % Sehr gut (viele RCTs) 4–6 Monate Juckreiz, Hautirritationen häufiger

RCT = Randomized Controlled Trial, also eine echte klinische Studie mit Vergleichsgruppe – der Goldstandard in der Medizin.


Auf welche Qualität solltest du beim Kauf achten?

Nicht jedes Rosmarinöl ist gleich. Die Wirkstoffmenge hängt stark von der Anbauregion, der Erntesaison und dem Destillationsverfahren ab. Schlechte Qualität kann bedeuten, dass du kaum aktive Inhaltsstoffe bekommst – und damit auch kaum Wirkung.

Achte beim Kauf auf folgende Punkte:

  • „100 % reines ätherisches Öl" auf dem Etikett – keine Parfümöle oder Verdünnungen
  • Botanischer Name: Rosmarinus officinalis sollte angegeben sein
  • Herkunftsland und Chargennummer – Transparenz ist ein gutes Zeichen
  • Keine synthetischen Duftstoffe oder Alkohol in den Inhaltsstoffen
  • Dunkle Glasflasche: Schützt das Öl vor Licht und verlängert die Haltbarkeit
Qualitätsversprechen

Dein Haar verdient Transparenz

Das Sins 'n Lashes Rosemary Oil erfüllt alle diese Kriterien: klar deklarierte Inhaltsstoffe, ohne unnötige Zusatzstoffe – damit du weißt, was du auf deine Kopfhaut gibst.

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Häufig gestellte Fragen zu Rosmarinöl für die Haare

Kann ich Rosmarinöl täglich verwenden?

Ja, bei guter Verträglichkeit ist die tägliche Anwendung möglich. Starte aber erst mit 2–3 Mal pro Woche und steigere langsam. Achte auf Zeichen wie Rötungen, Juckreiz oder ein trockenes Gefühl auf der Kopfhaut – das wäre ein Signal, die Häufigkeit zu reduzieren.

Wie lange dauert es, bis Rosmarinöl wirkt?

Sichtbare Verbesserungen zeigen sich typischerweise nach 4–6 Monaten. Die wichtigste klinische Studie maß signifikante Ergebnisse erst nach 6 Monaten. Geduld ist also der entscheidende Faktor.

Ist Rosmarinöl für alle Haartypen geeignet?

Grundsätzlich ja. Da Rosmarinöl hauptsächlich auf die Kopfhaut und die Haarfollikel wirkt, ist es für die meisten Haartypen geeignet. Bei sehr fettiger Kopfhaut empfiehlt sich leichtes Jojobaöl als Trägeröl; bei sehr trockener Kopfhaut funktioniert reichhaltigeres Arganöl besser.

Kann ich Rosmarinöl mit anderen Haarölen kombinieren?

Ja – Studien zeigen sogar positive Synergieeffekte mit Lavendel- und Rizinusöl. Achte darauf, dass die Gesamtkonzentration aller ätherischen Öle zusammen maximal 2 % beträgt, wenn du das Gemisch auf der Kopfhaut lässt.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Bei korrekter Verdünnung (1–2 %) sind Nebenwirkungen selten. Mögliche Reaktionen bei Überempfindlichkeit: Hautirritationen, Kontaktdermatitis oder allergische Reaktionen. Ein Patch-Test vor der ersten Anwendung ist daher immer sinnvoll.

Kann Rosmarinöl paradoxerweise Haarausfall verursachen?

Ja – wenn es falsch angewendet wird. Unverdünntes ätherisches Öl oder zu hohe Konzentrationen können Entzündungen der Kopfhaut auslösen, die Haarfollikel stressen und vorübergehenden Haarverlust begünstigen. Die richtige Verdünnung ist deshalb nicht optional, sondern entscheidend.

Ist Rosmarinöl in der Schwangerschaft sicher?

Hier gilt Vorsicht. Schwangere und stillende Frauen sollten ätherische Öle grundsätzlich nur nach Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt verwenden. Die Studienlage zur Sicherheit in der Schwangerschaft ist begrenzt, weshalb wir von einer eigenständigen Anwendung abraten.

Kann ich Rosmarinöl nach dem Haarefärben verwenden?

Ja. Rosmarinöl beruhigt die Kopfhaut nach dem Färbeprozess und kann helfen, die Follikel zu schützen. Viele unserer Kundinnen berichten von weniger Juckreiz nach der Farbanwendung, wenn sie anschließend mit verdünntem Rosmarinöl massieren. Eine Beeinflussung der Haarfarbe ist nicht zu erwarten.

Warum wächst mein Haar trotz Rosmarinöl nicht schneller?

Rosmarinöl kann das Haarwachstum unterstützen – aber nicht beschleunigen. Das Haar wächst biologisch bedingt ca. 1–1,5 cm pro Monat. Wenn du keinen Fortschritt siehst, prüfe: Ist deine Anwendung konsequent genug? Gibt es andere Ursachen wie Nährstoffmangel oder Stress? Laut einer Übersichtsarbeit zu Mikronährstoffen und Haarausfall (NCBI) ist ein Eisenmangel eine der häufig übersehenen Ursachen für Haarverlust bei Frauen.


Fazit: Lohnt sich Rosmarinöl wirklich?

Ja – mit realistischen Erwartungen. Rosmarinöl ist kein Wundermittel, aber es ist das Hausmittel mit der bisher stärksten klinischen Evidenz bei Haarausfall. Es wirkt über mehrere Mechanismen gleichzeitig, ist gut verträglich und lässt sich einfach in jede Haarpflege-Routine integrieren.

Der entscheidende Unterschied zu vielen anderen Hausmitteln: Rosmarinöl hat in einer echten klinischen Studie bestanden – im direkten Vergleich mit einem verschreibungspflichtigen Medikament. Das ist eine solide Grundlage.

Deine nächsten Schritte:

  1. Besorge dir ein hochwertiges, reines Rosmarinöl und ein passendes Trägeröl
  2. Führe einen Patch-Test durch
  3. Starte mit 2–3 Anwendungen pro Woche
  4. Mache ein Ausgangsfoto, damit du nach 3–6 Monaten objektiv vergleichen kannst
  5. Bleib dran – echte Veränderungen brauchen Zeit

Wenn du deine Haarpflege ganzheitlich angehen möchtest, schau dir auch unsere Artikel über wie man trockene Haare pflegt, und über wie Rosmarinöl wie Minoxidil wirkt an. Für den nächsten Schritt empfehlen wir das Sins 'n Lashes Rosemary Oil – sorgfältig formuliert, klar deklariert und ohne unnötige Zusatzstoffe.


Sins 'n Lashes Beauty-Redaktion

Die Sins 'n Lashes Beauty-Redaktion besteht aus einem Team aus Beauty-Expert:innen, kosmetischen Formulierer:innen und dermatologisch geschulten Fachautor:innen. Unser Fokus:

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Medizinischer Hinweis: Dieser Blog ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltendem oder starkem Haarausfall, Schmerzen oder entzündeter Kopfhaut kontaktiere bitte eine Dermatologin, einen Dermatologen oder eine Allgemeinmedizinerin / einen Allgemeinmediziner.