Wie viele Wimpern hat ein Mensch? Überraschende Fakten zur Wimpernanatomie
Ein Mensch besitzt durchschnittlich 420 Wimpern pro Augenpaar – je nach genetischer Veranlagung schwankt die Zahl zwischen 300 und 600. Das obere Augenlid trägt dabei den Löwenanteil: etwa 90 bis 160 Wimpern pro Auge, angeordnet in fünf bis sechs Reihen. Das untere Lid weist 75 bis 80 Wimpern in drei bis vier Reihen auf – belegt durch eine StatPearls-Übersicht auf NCBI. Wimpern sind weit mehr als ein Schönheitsmerkmal: Sie schützen das Auge aktiv vor Fremdkörpern, regulieren den Tränenfilm und lösen den Lidschlussreflex aus.
Dieser Artikel richtet sich an alle, die mehr über die Anatomie, Pflege und Besonderheiten der menschlichen Wimpern erfahren möchten. Du erfährst, wie viele Wimpern ein Mensch tatsächlich hat, welche Funktionen sie erfüllen, wie ihr Wachstumszyklus abläuft und wie du deine Wimpern optimal pflegen kannst.
Das nimmst du aus diesem Artikel mit:
- Die exakte Verteilung von Wimpern an oberen und unteren Augenlidern
- Wie der dreiphasige Wachstumszyklus funktioniert und warum täglich Wimpern ausfallen
- Welche Faktoren deine individuelle Wimpernanzahl beeinflussen
- Praktische Tipps für gesunde, dichte Wimpern basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen
- Auf einen Blick: Die wichtigsten Fakten und Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Wimpern
Wie viele Wimpern hat ein Mensch? Verteilung und Funktion

Die Anzahl der Wimpern variiert individuell stark und ist in erster Linie genetisch bedingt. Im Durchschnitt besitzt ein Mensch etwa 420 Wimpern pro Augenpaar, wobei die Angaben je nach Studie zwischen 300 und 600 schwanken können. Am oberen Augenlid befinden sich je nach Quelle zwischen 90 und 250 Wimpern pro Auge, am unteren Lid zwischen 50 und 150. Eine retrospektive Studie zu Wimpernanzahlen in PubMed (2014) ermittelte bei oberen Lidern einen Mittelwert von etwa 72 Wimpern und bei unteren Lidern etwa 38 Wimpern – ein Hinweis darauf, dass Zählungen je nach Methodik erheblich voneinander abweichen können.
Eine aktuelle Studie zu ethnischen Unterschieden in der Wimpernanatomie (2023, LWW/PubMed) zeigt zudem, dass sich die Wimperndichte und der Follikelabstand zwischen kaukasischen und indischen Augenlidern signifikant unterscheiden – was verdeutlicht, wie stark genetische und ethnische Faktoren die individuelle Wimpernzahl beeinflussen.
Tabelle: Wimpernanzahl nach Quelle
| Quelle / Bereich | Oberlid (pro Auge) | Unterlid (pro Auge) |
|---|---|---|
| Allgemeiner Durchschnitt | 150–200 | 75–100 |
| NCBI StatPearls (Cilia Incarnata) | 90–160 | 75–80 |
| PubMed retrospektive Studie (2014) | ~72 (Mittelwert) | ~38 (Mittelwert) |
| Klinische Schätzungen (mehrere Reihen) | 150–250 | 50–100 |
| Höhere Schätzungen (dichte Follikel) | 200–300 | 100 |
Die Wimpern schützen das Auge vor Fremdkörpern, Staub und Schmutz und sind ein wesentlicher Bestandteil des natürlichen Schutzmechanismus. Sie regulieren aktiv die Luftströmung am Auge und reduzieren die Verdunstung des Tränenfilms – eine Schutzfunktion, die ein ausführliches Review zu Wimpernfollikeln und ihrer Biologie (PMC 2018) umfassend beschreibt.
Die Anatomie unserer Wimpern verstehen

Struktur der Wimpern
Wimpern sind spezialisierte Schutzhaare aus Keratin, deren Wurzeln tief im Lidrand verankert sind. Jedes einzelne Wimpernhaar besteht – wie alle Haare des Körpers – aus drei Schichten: der Medulla (dem Mark im Inneren), dem Cortex (der Faserschicht) und der Cuticula (der schützenden Außenschicht). Die Haarwurzel sitzt im Haarfollikel am Lidrand, wo sie durch die dermale Papille mit Nährstoffen versorgt wird. Mehr über den Keratin-Aufbau und seine Bedeutung für die Haargesundheit erfährst du in unserem Artikel Die Wissenschaft von Keratin: Dein Guide zu starkem, gesundem Haar.
Was Wimpern von Kopfhaaren unterscheidet: Ihre Lebensdauer ist deutlich kürzer. Während ein Kopfhaar bis zu sieben Jahre wachsen kann, liegt die durchschnittliche Lebensdauer einer Wimper bei nur etwa drei bis fünf Monaten – bestätigt durch StatPearls: Anatomy, Head and Neck – Eyelash (NCBI). Außerdem sind Wimpern kürzer und dicker, perfekt optimiert für ihre Schutzfunktion: Obere Wimpern messen typischerweise 8–12 mm, untere 6–8 mm.
Die charakteristische Krümmung der Zilien entsteht durch unterschiedliche Zelltypen an der konkaven und konvexen Seite des Haarbulbus. Diese natürliche Biegung ist evolutionär so angelegt, dass Wimpern Partikel optimal vom Auge wegleiten. Interessanterweise zeigen ethnische Vergleichsstudien, dass der Wimpernbulbus bei indischen Probanden mit durchschnittlich 202 µm signifikant breiter ist als bei kaukasischen Probanden mit 171 µm – ein Hinweis auf die genetische Diversität der Wimpernanatomie.
Funktionen der Wimpern
Die primäre Aufgabe deiner Wimpern ist der Schutz deiner Augen. Sie fangen Staub, Schmutz, Pollen und andere Fremdkörper ab, bevor diese die empfindliche Hornhaut erreichen können. Studien zeigen, dass die optimale Wimpernlänge etwa ein Drittel der Augenbreite beträgt – so wird die Luftströmung um das Auge herum ideal reguliert und die Verdunstung des Tränenfilms messbar reduziert. Das schützt die Augenoberfläche und beugt dem Trockenen Auge vor.
Besonders faszinierend ist der Reflexmechanismus: Schon die leichteste Berührung der Wimpernhärchen löst blitzschnell den Lidschlussreflex aus. Dieses Frühwarnsystem schützt deine Augen vor Verletzungen, noch bevor du bewusst reagieren kannst. Im Zusammenspiel mit den Augenbrauen bilden die Wimpern eine effektive Barriere gegen Schweiß, Wasser und Schmutz von oben. Ein umfassender Review zu Wimpern- und Augenbrauenverlust (PMC 2023) unterstreicht zusätzlich den psychologischen Einfluss von gesunden Wimpern auf die Lebensqualität.
Pflege der Wimpern
Talg- und Schweißdrüsen an den Wurzeln der Wimpern sorgen für die Befeuchtung und den Schutz der Haarwurzeln und verhindern das Austrocknen sowie Reizungen rund um die Augen. Eine gezielte Pflegeroutine kann diesen natürlichen Schutzmechanismus unterstützen – vom richtigen Abschminken bis hin zum Einsatz von Seren mit Wirkstoffen wie Peptiden und Biotin. Das Sins 'n Lashes Team empfiehlt, bereits ab dem 30. Lebensjahr aktiv auf die Wimperngesundheit zu achten, da erste Veränderungen im Wachstumszyklus oft schleichend beginnen.
Nützliche Pflegeprodukte reichen von Wimpernseren mit Peptid-Komplex über spezielle Bürsten bis hin zu nährenden Ölen. Wie Haaröle allgemein das Follikelmilieu verbessern, erklärt unser Artikel Haaröl Inhaltsstoffe: Was wirklich wirkt für Pflege & Glanz.
Der natürliche Wimpernzyklus – Warum Wimpern täglich ausfallen
Warum ist der Wimpernzyklus so wichtig zu verstehen?
Wie alle Haare am Körper durchlaufen auch Wimpern einen festgelegten Wachstumszyklus. Diesen zu verstehen ist entscheidend, um Wimpernausfall richtig einzuordnen und realistische Erwartungen an Wimpernpflege-Produkte zu haben. Laut StatPearls (NCBI) wachsen Wimpern mit einer Rate von 0,12–0,14 mm pro Tag – deutlich langsamer als Kopfhaare mit 0,2–1,1 mm täglich.
Anagen-Phase (Wachstumsphase)
Die Anagen-Phase ist die phase des aktiven Wachstums. Das Wimpernhaar wächst aus dem Haarfollikel heraus mit einer Rate von etwa 0,12–0,16 mm pro Tag. Diese Wachstumsphase dauert bei Wimpern lediglich 30–45 Tage und ist damit deutlich kürzer als bei Kopfhaaren, die bis zu sieben Jahre aktiv wachsen. Etwa 35–40 % der oberen Wimpern befinden sich zu jedem Zeitpunkt in dieser aktiven Phase – am unteren Lid liegt der Anteil mit rund 15 % deutlich niedriger.
Katagen-Phase (Übergangsphase)
Nach dem aktiven Wachstum folgt die Katagen-Phase – eine Übergangszeit von 2–3 Wochen. In dieser Phase stoppt das Wachstum vollständig: Der Haarfollikel beginnt zu schrumpfen und trennt sich von der Blutversorgung. Die Wimper ist in dieser Phase bereits voll ausgebildet, hält jedoch keine neue Länge mehr zu.
Telogen-Phase (Ruhephase)
Die Telogen-Phase ist die längste Phase im Wimpernzyklus und dauert etwa 100 Tage – manche Quellen nennen bis zu drei bis vier Monate, wie eine Open-label-Studie zu Wimpernwachstum (PMC 2020) belegt. Rund 57 % aller Wimpern befinden sich gleichzeitig in der Ruhephase. Am Ende dieser Phase fällt die alte Wimper aus, und eine neue Wimper beginnt ihre Anagen-Phase. Ein täglicher Verlust von 1–5 Wimpern ist daher völlig normal und kein Grund zur Besorgnis.
Wie Pflegeprodukte den Zyklus beeinflussen können
Pflegeprodukte mit Peptiden wie Biotinoyl Tripeptide-1 und Myristoyl Pentapeptide-17 können die Anagen-Phase verlängern und die Wimpernqualität verbessern. Eine klinische Studie zu einem Wimpern-Serum mit Peptiden und Glykosaminoglykanen (Wiley, 2024) bestätigt messbare Verbesserungen in Länge, Dichte und Erscheinungsbild. Sichtbare Ergebnisse zeigen sich frühestens nach 4 Wochen, wenn die erste Welle neuer Wimpern die Anagen-Phase vollständig durchlaufen hat. Unser ausführlicher Ratgeber Wachstum Wimpernserum: Der ultimative Guide für dichte und lange Wimpern erklärt, worauf du bei der Produktwahl achten solltest.
Faktoren, die deine individuelle Wimpernanzahl beeinflussen

Die Anzahl der Wimpern variiert individuell stark und ist genetisch bedingt. Selbst bei derselben Person verändert sich die Anzahl im Laufe des Lebens. Hier sind die wichtigsten Einflussgrößen:
Genetische Veranlagung
Die genetische Veranlagung bestimmt grundlegend, wie viele Haarfollikel am Lidrand angelegt sind – und damit deine maximale Wimpernanzahl. Diese Follikelanzahl ist unveränderlich; kein Pflegeprodukt der Welt kann neue Follikel erzeugen. Ethnische Unterschiede spielen ebenfalls eine Rolle: Wie die Studie zu ethnischen Unterschieden der Wimpernanatomie (PubMed 2023) zeigt, variieren Follikelabstand, Wurzeltiefe und Bulbusgröße signifikant zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen. Hormonelle Einflüsse während der Pubertät können zusätzlich das Wimpernwachstum modulieren.
Altersbedingte Veränderungen
Ab etwa dem 40. Lebensjahr beginnt bei vielen Menschen die Wimperndichte abzunehmen. Der Wachstumszyklus verlangsamt sich, die Anagen-Phase verkürzt sich, und die Wimpern werden tendenziell dünner und heller – ein Prozess, der laut einem Review zu Wimpern- und Augenbrauenverlust (PMC 2023) als physiologische Madarosis bezeichnet wird. Besonders hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren können das Wimpernwachstum beeinträchtigen und zu einer spürbar reduzierten Wimperndichte führen. Eine angepasste Pflegeroutine – ergänzt durch ein gezielt formuliertes Sins 'n Lashes Wimpernserum – kann helfen, diesem Prozess entgegenzuwirken.
Äußere Einflüsse auf die Wimperngesundheit
Positive Faktoren:
- Ausreichend Biotin, Vitamine (A, C, E) und Omega-3-Fettsäuren – eine Studie zu Biotin-Serumspiegeln bei Haarausfall (PMC 2010) fand bei 38 % der betroffenen Frauen einen Biotin-Mangel
- Sanfte Reinigung mit ölbasierten Produkten zum Abschminken
- Ausreichend Schlaf und aktives Stressmanagement
- Gezielte Wimpernpflege mit Peptid-Seren
- Gesundes Hautmikrobiom im Lidbereich
Negative Faktoren:
- Aggressive Abschminkmethoden ohne Öl – ähnlich wie bei Haarbruch durch mechanische Belastung
- Häufiger Einsatz der Wimpernzange
- Schwere, wasserfeste Wimperntusche im Alltag
- Reiben und Ziehen an den Augen
- Chronischer Stress und Schlafmangel
Ernährung spielt eine oft unterschätzte Rolle: Proteine liefern die Bausteine für Keratin, während Biotin und Omega-3-Fettsäuren das gesunde Follikelmilieu unterstützen. Eine aktuelle Übersichtsarbeit zu Biotin bei Haarausfall (PMC 2024) kommt zu dem Schluss, dass Biotin-Supplementierung vor allem bei nachgewiesenem Mangel oder bestimmten genetischen Enzymdefizienzen sinnvoll ist. Mechanische Belastungen durch tägliches Mascara-Entfernen oder Wimpernzangen können den Zyklus vorzeitig in die Katagen-Phase drängen – mit der Folge, dass Wimpern kürzer bleiben oder vermehrt ausfallen.
Häufige Probleme und wissenschaftlich fundierte Lösungen
Was tun bei übermäßigem Wimpernausfall?
Wenn du dauerhaft mehr als 5–8 Wimpern täglich verlierst, könnte ein medizinisches Problem vorliegen. Mögliche Ursachen umfassen:
- Alopecia areata – kreisrunder Haarausfall, der auch Wimpern betreffen kann
- Trichotillomanie – zwanghaftes Ausreißen von Haaren
- Allergische Reaktionen auf Kosmetika, insbesondere auf Mascara oder Wimpernkleber
- Blepharitis (Lidrandentzündung) – ein medizinischer Artikel über Blepharitis und Demodex-Befall (PMC 2025) zeigt, dass unbehandelte Entzündungen zu dauerhafter Madarosis führen können
- Demodex-Milben – eine Studie zu Demodex-Blepharitis (PMC 2018) belegt den Zusammenhang zwischen Milbenbefall und chronischer Lidrandentzündung
- Schilddrüsenerkrankungen und andere hormonelle Störungen
Bei anhaltendem Wimpernverlust empfiehlt sich eine dermatologische oder ophthalmologische Abklärung. Die NCBI StatPearls-Übersicht zu Wimpernerkrankungen bietet einen guten Überblick über Ursachen und Behandlungsansätze.
Was hilft bei dünnen oder kurzen Wimpern?
Dünne oder kurze Wimpern sind meist genetisch bedingt durch eine kurze Anagen-Phase. Erworbene Ursachen können hormonelle Veränderungen, Nährstoffmängel oder mechanische Belastung sein. Unsere Kund:innen berichten, dass regelmäßige Anwendung von Peptid-Seren nach 6–12 Wochen zu sichtbar dichteren und längeren Wimpern führt. Wissenschaftlich formulierte Wimpernseren mit Peptid-Komplexen – wie das Sins 'n Lashes Wimpernserum mit Biotinoyl Tripeptide-1 und Myristoyl Pentapeptide-17 – können die Anagenphase verlängern und das Erscheinungsbild der Wimpern verbessern, ohne auf prostaglandinanaloge Wirkstoffe zurückzugreifen. Für noch mehr Volumen im Alltag bietet die Vitamin Growth Mascara eine sofortige und gleichzeitig nährende Lösung.
Wie verhindere ich Wimpernbruch?
Brüchige Wimpern entstehen häufig durch unsachgemäße Mascara-Entfernung – ähnlich wie es auch bei Haarbruch durch mechanische Belastung der Fall ist. Pflegeempfehlungen des Sins 'n Lashes Teams:
- Ölbasierte Abschminkmittel verwenden, die die Mascara sanft auflösen
- Wattepads sanft auflegen und kurz einwirken lassen – niemals reiben
- Auf wasserfeste Mascara im Alltag verzichten und sie nur zu besonderen Anlässen einsetzen
- Bei neuen Produkten immer einen Verträglichkeitstest am Unterarm durchführen
- Wimpernzange ausschließlich vor dem Auftragen von Mascara verwenden, nicht danach
Wer sich zusätzlich für Hitzeschäden am Haar interessiert, findet in unserem Artikel Hitzeschäden bei Haaren reparieren: Der komplette Leitfaden vertiefende Informationen zu Keratin und Haarreparatur.
Wimpernserum vs. Hausmittel: Was wirkt wirklich?
Viele Menschen greifen bei dünnen Wimpern zunächst zu Hausmitteln wie Rizinusöl, Kokosöl oder Aloe-Vera-Gel. Diese können das Wachstum zwar unterstützen und Feuchtigkeit spenden – wissenschaftlich belastbare Studien speziell für den Wimpernbereich fehlen hier jedoch weitgehend.
| Methode | Wirkprinzip | Evidenzlage | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Peptid-Wimpernserum | Verlängert Anagen-Phase, stärkt Haarstruktur | Klinisch untersucht (Studie 2024) | ✅ Empfohlen – täglich anwenden |
| Rizinusöl | Feuchtigkeitsspende, mögliche Follikelstimulation | Begrenzt / anekdotisch | ⚠️ Supportiv, kein Ersatz für Serum |
| Kokosöl | Entzündungshemmend, feuchtigkeitsspendend | Begrenzt für Wimpern | ⚠️ Ergänzend möglich |
| Aloe Vera | Feuchtigkeitszufuhr, milde Wachstumsunterstützung | Begrenzt | ⚠️ Ergänzend möglich |
| Biotin-Supplement | Keratin-Baustein bei Mangel | Wirksam bei nachgewiesenem Mangel (PMC 2010) | ✅ Sinnvoll bei Mangel |
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✨ Zum WimpernserumFazit und praktische Empfehlungen
Ein Mensch besitzt durchschnittlich 420 Wimpern pro Augenpaar, wobei die Anzahl je nach genetischer Veranlagung und Quelle zwischen 300 und 600 variieren kann. Das obere Augenlid trägt mit 90–160 (bis zu 250) Wimpern pro Auge den Großteil, während das untere Lid 75–80 Wimpern aufweist. Der natürliche Wimpernzyklus von insgesamt etwa drei bis fünf Monaten bedeutet, dass sich dein Wimpernkranz kontinuierlich erneuert – ein täglicher Verlust von 1–5 Wimpern ist völlig normal.
Deine nächsten Schritte für gesunde Wimpern:
- Abends sanft abschminken – mit ölbasierten Produkten und ohne Reiben. Besonders wasserfeste Mascara sollte vorsichtig und gründlich entfernt werden, um die empfindlichen Wimpernfollikel nicht zu belasten.
- Auf Ernährung achten – Biotin, Proteine und Omega-3-Fettsäuren unterstützen das Haarwachstum. Bei nachgewiesenem Biotin-Mangel kann eine Supplementierung helfen, wie die aktuelle Übersichtsarbeit zu Biotin (PMC 2024) zeigt.
- Mechanische Belastung reduzieren – Wimpernzange und wasserfeste Mascara nur zu besonderen Anlässen einsetzen. Regelmäßige Mascarapausen stärken die Wimperngesundheit nachhaltig.
- Gezielte Pflege anwenden – ein Peptid-Serum wie das Sins 'n Lashes Wimpernserum täglich an der Wimpernwurzel auftragen. Ergänzend kann die Vitamin Growth Mascara für sofortigen Volumeneffekt und gleichzeitige Nährstoffversorgung sorgen.
- Bei anhaltendem Wimpernausfall – professionelle dermatologische Beratung suchen, insbesondere wenn der Verlust plötzlich und stark auftritt.
Wenn du dich tiefer mit dem Thema beschäftigen möchtest, findest du in unserem Artikel Haarausfall und Haarserum: Vollständige wissenschaftliche Studie Haarwachstum weitere evidenzbasierte Einblicke. Mehr zur Rosmarinöl-Pflege für Haarfollikel erfährst du unter Rosmarinöl für Haarwachstum: So wirkt es wie Minoxidil.
Häufig gestellte Fragen zu Wimpern
Wie viele Wimpern hat das Oberlid im Vergleich zum Unterlid?
Das obere Augenlid besitzt etwa 90–160 Wimpern in fünf bis sechs Reihen – manche anatomischen Quellen nennen bei dichten Follikeln sogar bis zu 250 Wimpern. Das untere Augenlid trägt 75–80 Wimpern in drei bis vier Reihen, laut NCBI StatPearls (Cilia Incarnata). Obere Wimpern sind mit 8–12 mm zudem deutlich länger als untere (6–8 mm).
Ist es normal, täglich Wimpern zu verlieren?
Ja, ein Verlust von 1–5 Wimpern pro Tag ist völlig normal und Teil des natürlichen Erneuerungszyklus. Da sich Wimpern in unterschiedlichen Wachstumsphasen befinden, fallen kontinuierlich alte Haare aus, während neue nachwachsen. Erst bei dauerhaft mehr als 5–8 Wimpern täglich solltest du die Ursache abklären lassen.
Wachsen ausgerissene Wimpern wieder nach?
Ja, solange der Haarfollikel intakt ist, wächst eine neue Wimper nach. Der vollständige Nachwuchs dauert jedoch etwa 2–3 Monate, da das Haar den kompletten Anagen-Zyklus durchlaufen muss. Häufiges Ausreißen kann den Follikel dauerhaft schädigen und das Nachwachsen verhindern.
Ab welchem Alter nimmt die Wimpernanzahl ab?
Ab etwa dem 40. Lebensjahr kann die Wimperndichte abnehmen. Der Wachstumszyklus verlangsamt sich, und hormonelle Veränderungen – besonders in den Wechseljahren – können zu dünneren, kürzeren Wimpern führen. Eine frühzeitige Pflegeroutine mit Peptid-Seren kann diesen Prozess verlangsamen.
Können Wimpernseren die natürliche Wimpernanzahl erhöhen?
Wimpernseren können die Anzahl der Haarfollikel nicht erhöhen, da diese genetisch festgelegt ist. Sie können jedoch die Anagen-Phase verlängern, sodass mehr Wimpern gleichzeitig sichtbar sind und diese länger und dichter erscheinen. Sichtbare Ergebnisse sind frühestens nach 4 Wochen realistisch, optimale Ergebnisse zeigen sich nach 8–12 Wochen konsequenter Anwendung. Weitere Details liefert unser Guide zum Wachstum Wimpernserum.
Was bedeutet es, wenn plötzlich viele Wimpern ausfallen?
Ein plötzlicher, starker Wimpernausfall von mehr als 5–8 Wimpern täglich über mehrere Wochen kann auf Erkrankungen wie Alopecia areata, Blepharitis oder allergische Reaktionen hinweisen. Auch Demodex-Befall (PMC 2018) oder Schilddrüsenerkrankungen kommen als Ursache in Frage. Eine dermatologische Abklärung ist in diesem Fall empfehlenswert.
Wie funktioniert Rosmarinöl für Wimpernwachstum?
Rosmarinöl enthält Ursolsäure und andere Antioxidantien, die die Durchblutung am Haarfollikel fördern und oxidativen Stress reduzieren können. Im Haarwachstumsbereich vergleichbare Wirkmechanismen wurden für das Kopfhaar untersucht – mehr dazu in unserem Artikel Reines Rosmarinöl: 5 Anwendungen für gesunde Kopfhaut. In unseren Formulierungen setzen wir Rosmarinus Officinalis Leaf Extract gezielt als unterstützenden Wirkstoff ein.
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Medizinischer Hinweis: Dieser Blog ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltendem oder starkem Wimpernverlust, Schmerzen oder entzündeten Augen kontaktiere bitte eine Augenärztin, einen Augenarzt oder eine Dermatologin/einen Dermatologen.